[Rückblick] 8. März 2016 I Immer eine Spargelspitze voraus – Gespräch mit den IHK-Geschäftsstellen für Oberpfalz Kelheim

IHKs der Oberpfalz sprechen sich bei Treffen in Abensberg für intensivere Unterstützung der Kultur- und Kreativschaffenden aus.

Die IHKs (kurz für Industrie- und Handelskammern) sind wichtige Partner für gewerbliche Kultur- und Kreativunternehmen – und umgekehrt. Deswegen hat bayernkreativ gleich nach seinem Start im vergangenen Jahr alle sieben bayerischen IHK-Hauptgeschäftsführer/innen besucht und mögliche Anknüpfungspunkte für den bayernkreativ-Beteiligungsprozess diskutiert. Und derer gibt es viele, wie bayernkreativ-Leiter Dirk Kiefer am 8. März bei einem Treffen der sieben Geschäftsstellenleiter der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim in Abensberg erneut feststellen konnte.

Kurzer Exkurs nach Abensberg

Für viele „nur“ wegen ihres berühmten Spargels bekannt, verfügt die 13.000-Einwohner-Stadt Abensberg auch über eine lebendige Kulturszene. Ein Touristenmagnet ist das Hundertwasser-Museum, für die Abensberger Brauerei Kuchlbauer entwarf der berühmte Künstler sogar einen Turm.

Die Region Abensberg ist aber auch ein interessanter Wirtschaftsstandort mit einer hervorragenden Verkehrsinfrastruktur, weshalb die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim in Abensberg eine eigene Geschäftsstelle eröffnet hat. Seit Anfang 2016 werden von dort die über 7500 IHK-Mitgliedsunternehmen im Landkreis Kelheim betreut. Bisher mussten Unternehmensvertreter und Gründungsinteressierte für Beratungen zur IHK nach Regensburg fahren.

Vorteile für Kultur- und Kreativschaffende

Die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft hat die IHK Regensburg für Oberpfalz und Kelheim bereits vor einigen Jahren erkannt und in der 2013 erstellten Studie „Wirtschaftsfaktor Kultur- und Kreartivwirtschaft in der Oberpfalz und Niederbayern“ beschrieben. „In der Oberpfalz gibt es rund 5000 Kreativ- und Kulturschaffende, die einen Umsatz von über einer Milliarde erzeugen. Damit ist die Branche in dieser Region mit der Gesundheitsbranche vergleichbar“, erläuterte Dirk Kiefer den Vertretern aller Geschäftsstellen des Regierungsbezirks Oberpfalz beim Treffen in Abensberg.

Die Geschäftsstellenleiter sprachen sich dafür aus, Kultur- und Kreativschaffende künftig verstärkt anzusprechen und ihnen sowohl die Angebote der IHK‘s als auch der von bayernkreativ vorzustellen.

Dies ist eine „win-win-Situation für beide findet Dr. Mathias Segerer, der das Themenfeld bei der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim betreut.

Auch wenn viele Kultur- und Kreativschaffende als Einzel- oder Kleinunternehmen organisiert sind, sind sie für uns eine wichtige Gruppe, zudem liefern sie wichtige Impulse für die anderen Unternehmen und die Standortentwicklung, nicht zuletzt für den Handel!
(Dr. Mathias Segerer, IHK Regensburg)